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Eröffnungsveranstaltung 2018

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Montag, 4. Juni 2018
14:00 Uhr
Rathaus für Senioren und Café Anschluss
Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
barrierefreibarrierefrei

Anfahrt
U1– U3, U8: Haltestelle Dornbusch und Bus 34, 64: Haltestelle Platenstraße – jeweils ca. 10 Minuten Fußweg


Talkrunde mit Jascha Habeck zum Thema „Liebe kennt kein Alter“
Ausstellung „17 Jahre Aktionswochen Älterwerden“

Zur Eröffnung der Aktionswochen Älterwerden 2018 kommt der Journalist und Moderator Jascha Habeck mit dem Sänger und Schauspieler Kevin Oakes, dem Journalist, Buch- Filmautor und Regisseur Peter Zingler, dem Uro- und Andrologen, Psycho- und Sexualtherapeuten Dr. Hermann Berberich und der Frankfurter Sozialdezernentin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld ins Gespräch.

Programm

14:00 Uhr

Begrüßung und Eröffnung
Stadträtin Prof Dr. Daniela Birkenfeld
Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht

14:15 Uhr

Kevin Oakes live

14:30 Uhr

Talkrund mit Jascha Habeck

15:00Uhr

Kevin Oakes live

ab 15:15 Uhr

Besichtigung der Ausstellung und Imbiss


Der Sänger und Schauspieler Kevin Oakes lebt in Frankfurt und kam mit 18 Jahren aus Südafrika nach Deutschland. Er absolvierte die Hochschule für Musik und darstellender Kunst in Frankfurt am Main und studierte Jazz und Modern Dance in London unter Robin Kovacs. 1979 gründete er das Café Theater in Frankfurt, das bis heute als The English Theater bekannt und respektiert ist. Als Schauspieler spielte er u. a. Hauptrollen im Heidelberger Staatstheater (Faust 2) und im Sommer-Festival Bad Hersfeld (The Birds). Kevin Oakes, der auch als Model gearbeitet hat, gilt heute als einer der renommiertesten Mode-Choreografen und Produzenten Europas. Aktuell ist er als Sänger und Darsteller wieder zu neuen Horizonten unterwegs.

Der in Frankfurt lebende Peter Zingler weiß, wovon er spricht … nach Schulabbruch und krimineller Karriere als Ein- und Ausbrecher lebte er in Marokko, Spanien, Sizilien, Jamaika und in internationalen Gefängnissen. Nach der letzten Haftentlassung 1985 wurde er Journalist, Buch- Filmautor und Regisseur. Er verfasste 19 Romane und Erzählbände, außerdem 6 Anthologien als Herausgeber. Für zahlreiche Zeitschriften und Magazine schrieb er Essays, Reportagen und Kurzgeschichten. Zingler erhielt den Ingeborg Drewitz Literaturpreis 1989 und wurde 2003 Krimi-Stadtschreiber von Flensburg. Außerdem verfasste er ab 1985 bis heute Drehbücher für mehr als 70 Kino und Fernsehfilme, darunter Reihen und Serien wie „Tatort“, „Schimanski“ oder „Ein Fall für zwei“.

Dr. Hermann J. Berberich ist Facharzt für Urologie, Andrologie und Psychotherapie und seit 1988 in eigener Praxis im Rhein-Maingebiet niedergelassen. Er ist als Psycho- und Sexualtherapeut und Lehrdozent an mehreren Akademien tätig. Er war u. a. Vorstandsmitglied und Sekretär für Weiterbildung der Akademie für Sexualmedizin und ist seit 2016 Ehrenmitglied des Arbeitskreises „Psychosomatische Urologie und Sexualmedizin“ der Akademie der Deutschen Urologen.
Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld ist seit 2007 Stadträtin, seit 2009 als Dezernentin für Soziales, Jugend, und Recht. Sie kennt die kommunale Praxis nicht nur aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Professorin der Fachrichtung Kommunalrecht, sondert gestaltet seit 2007 aktiv die Seniorenpolitik der Stadt Frankfurt am Main. Um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, hat sie u. a. die „Foren Älterwerden“ ins Leben gerufen.

Seien Sie gespannt, was diese interessanten Persönlichkeiten nicht nur zum Thema „Liebe kennt kein Alter“ zu sagen haben.
Zeitgleich präsentiert die Leitstelle Älterwerden im Rathaus für Senioren eine umfangreiche Rückschau zur Geschichte der Aktionswochen Älterwerden in Frankfurt. Erleben Sie die Themen und die Geschichte dieser herausragenden Veranstaltungsserie im Rahmen unseres neuen Ausstellungsprojektes mit dem Titel „Vom Römer in das Rathaus für Senioren“.

Ausstellung „17 Jahre Aktionswochen Älterwerden“

Die Aktionswochen Älterwerden des Sozialdezernates Frankfurt haben sich in den letzten 17 Jahren als ein fachlich wichtiges Ereignis in der Frankfurter Sozial- und Kulturlandschaft etabliert. Aber auch über die hessischen Grenzen hinaus fasst keine andere Veranstaltungsreihe so pointiert aktuelle gerontologische und gesellschaftliche Fragestellungen zusammen und bietet gleichzeitig ein so breites Spektrum an informativen Veranstaltungen und Diskussionsmöglichkeiten zum Thema Älterwerden.

Die Aktionswochen Älterwerden starteten erstmals im Jahr 2002 und weisen damals wie heute ein hoch aktuelles Spektrum auf. Grüne Fahnen über Frankfurt waren anfangs für die Frankfurter ein visuelles Symbol für die Aktionswochen Älterwerden und der „grüne Faden“ wurde später auch der Erhebungsbogen zum Erfassen des Meinungsspektrums der Besucherinnen und Besucher genannt.

Signifikant ist, dass Themen wie Wohnen im Alter und der große Bereich physische und psychische Gesundheit über die Jahre hinweg stets präsent waren und dabei nie an Aktualität verloren haben. Inhalte wie Bildung, Partizipation, Altenpolitik, Daseinsvorsorge, bürgerschaftliches Engagement, Kunst und Kultur aber auch Sport, Bewegung und Tanz wurden und werden von den Aktionswochen Älterwerden aufgegriffen und aus den verschiedensten professionellen Blickwinkeln beleuchtet. Auch kontroverse Themen wie Reaktivierung von Traumata, Suizid im Alter, Liebe und Sexualität und vieles mehr wurden in den Fokus der Diskussion gestellt. Ebenso gab es in zahlreichen Fachtagungen, Workshops, Open Spaces und Bürgeranhörungen die Gelegenheit, zu aktuellen Themen aktiv mitzureden und somit auch Einfluss auf das Stadtgeschehen zu nehmen. In einer Zukunftswerkstatt der Aktionswochen Älterwerden fiel 2007 der Startschuss für die Initiative „Alte für Frankfurt“.

Neben den fachlichen Schwerpunkten kam auch das Feiern und Genießen nicht zu kurz. Der Bunte Nachmittag im und um das Rathaus für Senioren startete im Jahr 2009 und hat sich zu einem der Highlights der Aktionswochen entwickelt. Intention war, einen entspannenden Verwöhntag für Frankfurterinnen und Frankfurter, deren Geldbeutel selten gefüllt sind, mit buntem Unterhaltungsprogramm, gutem Essen und Trinken, Informations- und Beratungstischen und Mitmachangeboten auf die Beine zu stellen.

In entspanntem Rahmen können es sich Interessierte hier bei Musik, Tanz, kulinarischen Köstlichkeiten und stets gutem Wetter einen Nachmittag lang gutgehen lassen und sich auf dem großen Infomarkt über die aktuellsten Trends und Angebote zum Thema Älterwerden informieren. Und die gute Nachricht für alle mit kleinem Portemonnaie: Alles ist kostenfrei!

Zu den diesjährigen Aktionswochen Älterwerden präsentiert die Leitstelle Älterwerden im Rathaus für Senioren nun eine umfangreiche Rückschau zu diesem jährlichen Veranstaltungshöhepunkt. Erleben Sie Themen, Hintergründe, die Geschichte und die Geschichten der Aktionswochen Älterwerden von 2002 bis 2018 im Rahmen unseres neuen Ausstellungsprojektes unter dem Titel „Vom Römer in das Rathaus für Senioren“.

Kontakt
Stadt Frankfurt am Main
Jugend- und Sozialamt, Rathaus für Senioren
Leitstelle Älterwerden
Pia Flörsheimer
069 / 21242509, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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