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Nachteilsausgleiche

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Stadt Frankfurt bemüht sich seit Jahren, gemeinsam mit Verbänden der Behindertenhilfe und den Trägern der freien Wohlfahrtspflege darum, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt selbstbestimmt in vollem Umfang am Leben in der Gesellschaft teilhaben können. Wichtigste Leitlinie dabei ist die Un-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderungen. Ich möchte, dass alle Forderungen der UN-Konvention – von der freien Schulwahl über die freie Wahl der Wohnung bis zu unbeschränkten Kommunikations- und Mobilitätsmöglichkeiten – in Frankfurt eingelöst werden. Ich bin mir bewusst, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis wir in Frankfurt wirklich umfassend Strukturen verwirklicht haben werden, die es verhindern Menschen mit Behinderungen über das nicht vermeidbare Maß hinaus einzuschränken. Wir können jedoch auf vielfältige Erfahrungen aufbauen, die uns zuversichtlich an die große Aufgabe herangehen lassen.

Damit Menschen mit Behinderungen ihre Rechte wirklich wahrnehmen können, sind gute Informationen, die möglichst konkret Antworten auf Fragen geben, eine wesentliche Voraussetzung. Deshalb gibt die Stadt Frankfurt in Kürze den Wegweiser für Menschen mit Behinderungen heraus, in dem vielfältige Auskünfte über rechtliche Grundlagen und die verschiedenen Zuständigkeiten der unterschiedlichen Ämter, über die Beratungsangebote zahlreicher Träger der Behindertenhilfe und über die speziellen Frankfurter Regelungen für Menschen mit Behinderungen enthalten sind. Um sicher zu stellen, dass die Informationen wirklich den Bedürfnissen der Nutzer entsprechen, sind Anregungen und Ergänzungen von ihnen sehr willkommen.

Ich wünsche dem Wegweiser für Menschen mit Behinderungen viele Leserinnen und Leser!

Ihre

Prof. Dr. Daniela Birkenfeld

Stadträtin

Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Recht

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